Erfassung von Arbeitszeiten nach dem Mindestlohngesetz

Die Information ist für nebenberuflich Beschäftigte der von uns verwalteten Eigentümergemeinschaften bestimmt. Zur Erfüllung der Dokumentationspflicht für das Mindestlohngesetz muss die Arbeitszeit der geringfügig Beschäftigten dokumentiert und auf Verlangen den zuständigen Behörden vorgelegt werden.

Weiter Angaben zur Dokumentationspflicht finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.

Auf einem Zettel oder Vordruck muss der Beschäftigte folgende Angaben notieren und dem Arbeitgeber wöchentlich zukommen lassen:

  1. den Beginn der Arbeitszeit (für jeden Arbeitstag)
  2. das Ende der Arbeitszeit (ebenfalls für jeden Arbeitstag)
  3. die Dauer der täglichen Arbeitszeit, also bspw. die Stunden. Achtung: Pausenzeiten gehören nicht zur Arbeitszeit, sind also herauszurechnen; die konkrete Dauer und Lage der jeweiligen Pausen müssen nicht aufgezeichnet werden.

Wir empfehlen die BMAS-App "einfach erfasst" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zu nutzen und uns die Angaben über diese App per Mail zukommen zu lassen.  Unser Tipp: Die Zeiten können direkt unter dem Menüpunkt "Zeiten" eingeben werden. Sie müssen nicht den Menüpunkt "Erfassung" verwenden.

Was ist noch zu berücksichtigen:

  1. Es ist egal, ob die Liste handschriftlich oder maschinell erstellt und ausgefüllt wird.
  2. Unterschriften des Arbeitgebers oder des Arbeitnehmers sind nicht erforderlich.
  3. Dass die Liste korrekt ist, hat der Arbeitgeber sicherzustellen.
  4. Die Arbeitszeit muss bis zum Ablauf des siebten auf den Tag der Arbeitsleistung folgenden Kalendertages dokumentiert sein, also eine Woche später.
  5. Das Dokument verbleibt beim Arbeitgeber und muss bei einer Kontrolle durch den Zoll vorgezeigt werden.


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